HAllo zusammen,
mal ein wenig über den aktuellen Verlauf zu berichten. Dem offiziellen Zeitplan hinken sie wohl mal wieder schon jetzt ein wenig hinterher, aber es geht endlich los.
HAbe heute bei strahlendem Sonnenschein mit meinen Jungs in der Sonne gesessen und dem Bagger zugeschaut, der damit begonnen hat, eines der beiden Wohnheime anzureißen, die für das Kinderhospiz weichen müssen.
War schon ein zwiespältiges Gefühl, dort zu sitzen. Auf der einen Seite freue ich mich schon, dass es endlich losgeht, weil ein Kinderhospiz hier zwingend notwendig ist und vielen Menschen der letzte Weg ihrer Kinder angenehmer gestaltet werden kann und nicht zuletzt, weil ich auch immer noch mit dem gedanken spiele, evt. dann mal den Arbeitsplatz innerhalb der Einrichtung zu wechseln, auf der anderen Seite kamen mir auch zahlreiche Geschichten aus meiner Ausbildungszeit( oh mein Gott, das klingt, als wäre ich schon steinalt

)in den Sinn, als wir mit den Studenten der kirchlichen Hochschule den Semestereinführungsscherz gestaltet haben, an diverse Gillpartys und jede Menge tolle Begegnungen mit sehr interessanten Menschen.
Bis dahin, dass ich mit meinem Großen, der ja gerade mal 3 1/2 ist hochspannende Diskussionen übers Sterben geführt habe. Ich war erstaunt, wie sehr ihn dieses Thema doch beschäftigt und was er im vergangen JAhr, als bei uns in der Einrichtung insgesamt 4 Kinder gestorben sind, so alles mitgeschnitten hat und was er so für Vorstellungen hat.
Alles in allem ein NAchmittag, der mich doch sehr nachdenklich aber auch sehr zuversichtlich gestimmt hat.
Liebe Güße, Diana
Mitarbeiterin Fachkrankenhaus Epilepsie für Kinder und Jugendliche mit schwersten Mehrfachbehinderungen
Lasse 12/06; Peer Ole 04/08; Jonna Kristin 04/10; Tjara Henrike 12/11