Hallo Reiner,
"nicht toll" würde ich die Idee nicht nennen, nur vielleicht etwas gewagt.
"Toll" klappt eine Gruppenfahrt mit Rollis, wenn man an der ersten Station der Bahn einsteigen kann. Ab der 2. wirds "interessant", denn an der ersten können so viele andere...Rollis, Fahrräder, Kinderwagen zusteigen, das in dem Abteil kein Platz mehr ist für eine Gruppe von Rollis. Dann muß sich die Grupp aufteilen. Je nach Art des Zuges paßen 1 - 4 Rollis in einzelne Türbereiche. So sind Mittwoch in Essen 12 Rollis in die Straßenbahn nach DD eingestiegen. Nach Essen war dann aber auch nix mehr mit zusteigen für weitere Rollis, Kinderwagen oder Fahrräder. Der Haken an Gruppenfahrten mit Rollis ist halt, das man immer damit rechnen muß, das nicht alle im selben Zug Platz heben könnten.
Dann ist da von OS aus noch der Umstand, das die Fahrt über 1 Std. länger dauern kann als von Borken aus, und wir fahren schon knapp 2 Std.. wenn es gut läuft. Wenns anders läuft auch schon mal 3... pro Weg ! Deswegen bin ich mit Sonja lieber 4 - 3 Tage "kurz" auf der Rehacare, mach je nach Bedarf unterwegs auch mal Pause, z. B. zum Abendessen in Essen ein Picknick auf der Domplatte... und bin relativ entspannt wieder zuhause, als weniger Tage, kann da kaum was ausprobieren, und hab dafür 3 Tage Erholungsbedarf am Hals.

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Wir sind Samstag zuerst auf der Hinfahrt in der U-Bahn unter die Fußballfans gekommen... auf der Rückfahrt weils so schön war nochmal. Dann hatte ich vergessen das unser Zug Samstags nur alle 2 Std. von Essen nach Borken fährt. Zum Glück begriff ich das rechtzeitig, bin 2 Stationen später wieder ausgestiegen, und war mit Sonja recht Nobel Essen. Das einzige was mich Samstag aufgeregt hat war dem Umstand, das das Essen für die kurze Zeit zu viel, und zu lecker war, so das wir nicht alles aufbekommen haben. So waren wir dann zwar Später, aber dafür rundum lecker satt wieder zuhause.
So gesehen : So eine Fahrt klappt nur wenn man sich, der Bahn, und dem Rest der Welt die nötige Zeit läßt.
:-) Helmut